Kindertagespflege in Erftstadt-Erp "Die Kleiberlinchen"
Kindertagespflege in Erftstadt-Erp          "Die Kleiberlinchen"

Toben

In unserer Familie spielt Bewegung eine große Rolle. Wir gehen jeden Tag nach draußen, um dort zu rennen oder Rad zu fahren. Mein großer Sohn hat einen Bewegungskindergarten besucht, wo wir uns einige Dinge abgeschaut haben. Toben, klettern, hüpfen, springen, balancieren oder rennen stärken nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern auch die geistigen. Heute scheint das „Toben und Spielen lassen“ schwieriger zu sein als in unserer Jugend. Vielen Kindern fehlt heute Bewegung, obwohl sie das Herumtollen brauchen, um sich rundum gesund zu entwickeln. Ich zeige den Kindern, dass es Spaß macht, aktiv zu sein. Ich bin mir auch nicht zu fein mitzumachen und auf dem Spielplatz als einzige Mutter auf dem Klettergerüst zu toben. Bei uns wird es keinem Kind langweilig. Die Tageskinder werden bei uns viel frische Luft bekommen. Jeden Morgen gehen wir in den Garten oder auf die Straße. Mittags müssen wir meingen Mittleren aus dem Kindergarten abholen und das machen wir nur in Ausnahmefällen mit dem Auto. Aber auch drinnen muss die Bewegung nicht zu kurz kommen. Mit einfachen Zutaten können sich die Kinder auch im Tobedjungel oder Wohnzimmer austoben: Kissen, Decken, ein Stuhl, ein auf den Boden gelegtes Seil... Hüpfen, Krabbeln, Springen – das klappt auch „Indoor“. Klar geht es manchmal auch laut und turbulent zu, aber die Kinder brauchen das Austoben und können sich anschließend umso konzentrierter ruhigeren Spielen widmen.

 

Ich achte darauf, dass jedes Kind gut passende Kleidung trägt, damit es in seinem Bewegungsdrang nicht eingeschränkt wird. Außerdem sollte immer ein kleines Paket Wechselwäsche bei mir sein, dies dürfen ruhig ältere oder gebrauchte Sachen sein, die schmutzig werden dürfen.

Spielen

„Wenn man genügend spielt solange man klein ist,
trägt man Schätze in sich herum,
aus denen man später sein Leben lang schöpfen kann“

(Astrid Lindgren)

Spielen ist Nahrung für unsere Seele. Die Nahrung der Seele sind Eindrücke, Erlebnisse und Erkenntnisse. Im Spiel lernt das Kind die Welt kennen. Schon das Baby in der Wiege muss spielen und braucht Spielanregungen um sich körperlich und seelisch zu entwickeln.

Spielen ist die Haupttätigkeit der Kinder. Sie spielen laut, gerne uns viel. Die Spielangebote werden nach den Bedürfnissen der Kinder ausgewählt. Bei uns kann Spielzeug alles sein, solange keine Gefahr für das Kind besteht. Bei der Wahl des Spielzeuges ist es von Bedeutung, das Entwicklungsalter und nicht das Lebensalter zu berücksichtigen. Das Spielzeugangebot soll abwechslungsreich, vielseitig und interessant sein. Hierzu gehören auch Gebrauchsgegenstände wie Töpfe und Schüsseln. Da wird auch schon mal ein Wäschekorb zum Boot und ein Bettlaken zum Umhang umfunktioniert. Das Spielzeug wird für die Kinder gut sichtbar in offenen Regalen, Materialkisten oder Schachteln aufbewahrt. So wird jedem Kind ermöglicht, sein Spielzeug selbst auszusuchen und heraus zu nehmen.

 

 

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© Christine Pfeifer